Ebow: »Es braucht mehr Musik von und für arbeitende Menschen«
Ebow rappt in »Arbayt« über migrantische Arbeit und ein Deutschland, das sie braucht, aber nicht wertschätzt. Ein Gespräch über Klasse, Kürzungen und Musik als Gegenerzählung.
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Ebow rappt in »Arbayt« über migrantische Arbeit und ein Deutschland, das sie braucht, aber nicht wertschätzt. Ein Gespräch über Klasse, Kürzungen und Musik als Gegenerzählung.
Löhne erhöhen, Preise stabilisieren – reicht das, um den Rechtsruck zu stoppen? Antifaschistische Wirtschaftspolitik greift zu kurz, solange sie Care-Arbeit ignoriert.
Die Mehrheit der Wirtschaftsweisen unterbreitet im Frühjahrsgutachten radikale Vorschläge für Renten- und Pflegeversicherung. Umverteilung von unten nach oben und soziale Härten wären die Folge.
Wenn der Kapitalismus kriselt, gerät der Sozialstaat ins Visier: der gezielte Abbau einer Errungenschaft.
Schon jetzt kostet ein Pflegeheimplatz im Schnitt 3387 Euro im Monat. Was Schwarz-Rot als Reform verkauft, könnte das System endgültig zum Kollaps bringen.
Nach der Reform ist vor der Reform: Die Sozialstaatskommission hat vorgelegt. Doch der eigentliche blinde Fleck bleibt.
Wer bestimmt, wer arm ist? Das Statistische Bundesamt hat seine Berechnungsgrundlage geändert – und plötzlich gelten 2 Millionen Menschen nicht mehr als arm.
Ungarn hat Orbán abgewählt – in Serbien könnte Vučić folgen. Doch beide Regime stützen sich auf eine Wirtschaftspolitik, die Arbeitende als billige Kräfte für Westeuropa anbietet.
Schwarz-Rot verschärft das Mietrecht. Doch solange niemand kontrolliert, ob Vermietende sich ans Gesetz halten, werden sie ihre Machtposition weiter ausnutzen.
Progressive weltweit sind sich einig: Demokratie braucht ein Fundament aus Gleichheit, Sicherheit und gemeinsamem Wohlstand. Sonst stagnieren wir.
Eine aktuelle Berechnung zeigt: Fünf Millionen Rentnerinnen und Rentner dürften bald in die Armut rutschen. Die hohen Mieten verschlimmern das noch.
Daniel Stelter versteht die Welt nicht mehr und hat darüber ein Buch geschrieben. Sein Ärger über alles und jeden fällt auf ihn zurück.
Durch die Abgeltungssteuer werden Menschen mit hohem Einkommen besonders privilegiert behandelt. Der Witz: Das verstehen nicht mal Reiche selbst.
Die gesetzliche Rente schützt schon heute nicht vor Altersarmut. Statt das zu ändern, will Merz sie zur »Basisabsicherung« zurückstufen – und den Rest dem Finanzmarkt überlassen.
Damit mehr Menschen gesund bis zur Regelaltersgrenze arbeiten können, braucht es bessere Rehaangebote.
Die OECD meldet den größten Rückgang von Entwicklungshilfe der Geschichte. Das führt zu hunderttausenden vermeidbaren »Toten durch Kürzungen«.