Silvia Federici: »Wir produzieren kein Abendessen, wir produzieren Arbeitskräfte«
Vor 50 Jahren forderte Silvia Federici Lohn für Hausarbeit. Im Interview erklärt sie, warum Pflegeroboter keine Befreiung bedeuten und Aufrüstung Frauen trifft.
Dein Browser ist veraltet und unterstützt diese Seite nur eingeschränkt — einige Inhalte werden womöglich nicht korrekt angezeigt.
Dein Browser blockiert den lokalen Speicher — Funktionen wie angemeldet bleiben und der Bezahlvorgang funktionieren womöglich nicht. Bitte überprüfe deine Datenschutzeinstellungen.
Vor 50 Jahren forderte Silvia Federici Lohn für Hausarbeit. Im Interview erklärt sie, warum Pflegeroboter keine Befreiung bedeuten und Aufrüstung Frauen trifft.
Linnemanns Kürzungspläne würden die Pflegeversicherung weiter schwächen. In der SPD regt sich Widerstand. Eine sinnvolle Reform braucht Zeit – und Geld vom Bund.
Die Ausbildung zum Pfleger verlangt Magloire Donkeng Songning viel ab. Trotzdem würde er sogar mehr arbeiten. Ein Gespräch über einen Job, den er nicht wegen des Geldes macht.
Niemals Feierabend, aber Aussicht auf Altersarmut: Frauen tragen heute die Doppelbelastung von Erwerbs- und Carearbeit. Die Bundesregierung macht es nur schlimmer.
Die Kahlschlag-Reformen der Bundesregierung sind nur möglich, weil jemand den Ausfall auffängt – unbezahlt, zu Hause, überwiegend weiblich.
Die Sparpläne der Bundesregierung für die Psychotherapie sind nicht nur wirtschaftlich fatal. Sie gefährden Menschenleben.
Fürsorge wird mehr und mehr in die Kleinfamilie gedrängt. Im Interview spricht Emilia Roig über eine neue Ökonomie, die das Leben schützt.
Angesichts des Klimakollapses braucht es staatliche Planung. Der Philosoph Kohei Saito erklärt im Interview einen Gesellschaftsentwurf, der das ermöglichen soll.
Löhne erhöhen, Preise stabilisieren – reicht das, um den Rechtsruck zu stoppen? Antifaschistische Wirtschaftspolitik greift zu kurz, solange sie Care-Arbeit ignoriert.
Beim Elterngeld soll gespart werden. Dabei schützt es vor allem Mütter längst nicht vor Armut: nur 65 Prozent Lohnersatz, seit 2007 nicht angepasst.
Nach der Reform ist vor der Reform: Die Sozialstaatskommission hat vorgelegt. Doch der eigentliche blinde Fleck bleibt.
Viele Vollzeitbeschäftigte wollen weniger arbeiten, viele Teilzeitbeschäftigte mehr. Die Lösung wäre eine »kurze Vollzeit«.
Die Reformvorschläge der gesetzlichen Krankenkassen laufen ins Leere. Noch dazu greifen sie die Ärmsten der Gesellschaft an.
Der freie Sonntag war kein Geschenk – er wurde erkämpft. Jetzt will der Einzelhandel ihn zurück.
Hohe Arbeitslosigkeit und gleichzeitig Fachkräftemangel: Ob und wie das zusammenpasst, analysiert Soziologieprofessor Florian Butollo in seinem neuen Buch.
Für viele Frauen lohnt es sich finanziell kaum, in den Job zurückzukehren oder ihre Teilzeit auszubauen. Hier muss eine Reform ansetzen.