
Eine Frage des Geldes
Der Wirtschaftsweise Achim Truger erklärt alle zwei Wochen, worauf es in Deutschlands Finanzpolitik ankommt.
Was, wenn plötzlich Aufschwung wäre?
Neoliberale behaupten, ohne »schmerzhafte Strukturreformen« könne es keinen Aufschwung der deutschen Wirtschaft geben. Doch auch ganz ohne solche Reformen mehren sich aktuell die positiven Zeichen.
Die gigantischen Verteidigungsausgaben sind eine tickende Zeitbombe
Die gigantischen Verteidigungsausgaben bis 2030 sind sozialer und politischer Sprengstoff. Ihre reguläre Finanzierung ist eine schwer lösbare Mammutaufgabe.
Der Kürzungshaushalt gefährdet die Erholung der Wirtschaft
Klingbeil rühmt sich, die Haushaltslücke geschlossen zu haben. Doch die Kürzungspolitik ist schmerzhaft und gefährdet die konjunkturelle Erholung.
Rentenkommission: Ein schmerzhafter und teurer Kompromiss
Die langfristige Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung wird mit einer riskanten und teuren Kapitalrente erkauft. Die solidarische Umlage wird zurückgefahren.
Ist die deutsche Finanzpolitik auf Austeritätskurs?
Der deutsche Staat steckt Milliarden ins Militär, kürzt aber bei allen anderen Ausgaben. Ist das schon Austerität?
Frühjahrsgutachten: Vorschläge der Wirtschaftsweisen verschärfen Altersarmut
Die Mehrheit der Wirtschaftsweisen unterbreitet im Frühjahrsgutachten radikale Vorschläge für Renten- und Pflegeversicherung. Umverteilung von unten nach oben und soziale Härten wären die Folge.
Die Finanzkrise der Kommunen bedroht Wirtschaft und Demokratie
In der »Strukturreform«-Debatte geht die dramatische Finanzkrise der Kommunen völlig unter. Wer die Demokratie retten will, muss die kommunale Finanzierung reformieren.
Truger: Die Reformen der Regierung gefährden die Demokratie
Nach einem Jahr Schwarz-Rot befindet sich die Regierung im Umfragetief. Ihre »Radikal-Reformitis« gefährdet die Demokratie.
Inflationsschock: Es braucht eine makroökonomische Krisenreaktion!
Aufgrund des Energiepreisschocks ist die Inflationsrate auf 2,7 Prozent gestiegen. Die Bundesregierung muss jetzt handeln, um eine Wirtschaftskrise zu verhindern.
Einkommensteuersenkungen sind nicht drin!
Union und SPD streiten um die Einkommensteuersenkung. Angesichts der Haushaltslücken bräuchte es jedoch eine kräftige Erhöhung der Einkommensteuer.
Die »Wirtschaftsweisen« müssen ihren konstruktiven Kurs fortsetzen
Der Sachverständigenrat Wirtschaft wurde vom neoliberalen Mahner zum konstruktiven Begleiter. Diesen Kurs muss er trotz des Rausschmisses von Ulrike Malmendier beibehalten.
Der SPD-Vorschlag für die Krankenversicherung greift zu kurz
Die SPD will auch Kapital- und Mieteinkünfte zur gesetzlichen Krankenversicherung heranziehen. Doch der Handlungsbedarf ist viel größer.
Was wir von Keynes für die Klimawende lernen
Mit großer Klarheit erkannte Keynes, wie der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg gelingen kann. Seine Einsichten sind auch für die ökologische Transformation lehrreich.
Eine progressive Reform der Erbschaftsteuer ist überfällig
Die SPD hat einen sinnvollen Reformvorschlag für die Erbschaftsteuer vorgelegt. Der Alternativvorschlag einer Flat Tax wäre dagegen fatal.
Die Unternehmensteuern noch früher zu senken, wäre fatal
Die Wirtschaftslobby will die für 2028 geplante Unternehmensteuersenkung vorziehen. Das könnte die Wirtschaft am Ende sogar schwächen.
Wirtschaftsweiser: Die Nachfrageblindheit der Wirtschaftslobby ist ein Standortrisiko
In der aktuellen Reformdebatte blenden Wirtschaftslobby und ihr nahestehende Ökonomen und Medien die Nachfrageseite komplett aus.
Wirtschaftsweiser: Der Rentenaufruf der Ökonomen ist unverantwortlich
22 Ökonomen springen der Jungen Union bei und fordern, das Rentenpaket der Regierung zu stoppen. Das ist in der aktuellen Lage unverantwortlich.
Truger zum Jahresbericht: Wir brauchen Steuererhöhungen für Vermögende
Das Jahresgutachten der »Wirtschaftsweisen« fordert eine gerechte Reform der Erbschaftsteuer. Doch es wird weitere Steuererhöhungen brauchen, erklärt Achim Truger.
Die Ökonomie muss ihre BIP-Fixierung aufgeben
Das BIP ist kein guter Indikator für den gesellschaftlichen Wohlstand. Das sehen auch die meisten Ökonomen so. In der Praxis spielt diese Einsicht leider kaum eine Rolle.
Die ökonomischen Fehldiagnosen halten an
In seinem Buch »Fehldiagnose« rechnet Tom Krebs mit der deutschen Ökonomenzunft ab. Auch die Wirtschaftspolitik der Ampel kritisiert er.
Alle Aktienrenten bergen massive Risiken
Ökonomen und Politiker wollen das Rentenniveau senken und die Aktienrente einführen. Doch das birgt massive Risiken.
Die Agenda 2010 ist kein Vorbild für die heutige Wirtschaftspolitik
Die Rufe nach »Strukturreformen« à la Agenda 2010 werden lauter. Doch sie basieren auf Fehldiagnosen und können Wirtschaft und Demokratie schweren Schaden zufügen.
Die Sozialkürzungsdebatte ist Verrat am Aufschwung
Der mediale und politische Frontalangriff auf den Sozialstaat hat begonnen. Das könnte den konjunkturellen Aufschwung stark bremsen.
Haushaltslücke: Steuersenkungsforderungen der SPD sind kontraproduktiv
Aus der SPD gibt es trotz Finanzlücke im Bundeshaushalt Rufe nach Steuersenkungen. Doch das kann nicht funktionieren.
Wirtschaftsweiser Truger: Jetzt braucht es einen Krisen-Soli für Reiche
Im Bundeshaushalt klafft von 2027 bis 2029 eine riesige Lücke. Ein Krisen-Solidaritätszuschlag für hohe Einkommen muss her.
»Strukturreformen« sind die deutsche Kettensäge
Dem Konjunkturschub durch das expansive Finanzpaket drohen empfindliche Dämpfer durch den deutschen Strukturreform-Dogmatismus.
Achim Truger: Das Schuldenpaket hat Nebenwirkungen
Der Jubel über die überfällige Lockerung der Schuldenbremse ist verständlich. Doch die massiven Risiken für Konjunktur, öffentliche Daseinsvorsorge und Sozialstaat werden übersehen.

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