Bundeshaushalt: Strenger Sparkurs, außer bei Verteidigung
Verteidigung boomt, der Rest muss sparen: Der Haushaltsentwurf 2027 zeigt, wohin fast jeder zusätzliche Euro fließt.
Verteidigung boomt, der Rest muss sparen: Der Haushaltsentwurf 2027 zeigt, wohin fast jeder zusätzliche Euro fließt.
Der deutsche Staat steckt Milliarden ins Militär, kürzt aber bei allen anderen Ausgaben. Ist das schon Austerität?
Regierung und Zentralbank beweisen, dass sie aus dem letzten Energiepreisschock nichts gelernt haben. Das ist wirtschaftlich fatal – und zahlt bei der AfD ein.
Ungarn hat Orbán abgewählt – in Serbien könnte Vučić folgen. Doch beide Regime stützen sich auf eine Wirtschaftspolitik, die Arbeitende als billige Kräfte für Westeuropa anbietet.
Selbst Weltbank und IWF räumen ein: Der alte Konsens hat versagt. Doch ein wirklicher Kurswechsel sieht anders aus.
Wirtschaftlich geht es auch deshalb bergab, weil die notwendigen Antworten im politischen Berlin überhaupt nicht zur Debatte stehen.
Die Iran-Krise bringt auch die Bretton-Woods-Institutionen zum Beben. Doch die setzen auf »Business as usual« und verschlimmern die Krise.
Die Bundesregierung hat Eckpunkte für den Haushalt vorgestellt. Sparpolitik in der Rezession ist riskant, kritisiert der Wirtschaftsweise Achim Truger.
Die Kommunen befinden sich in einer historischen Haushaltskrise. Sie hinterlässt Frust, Wut und Misstrauen gegenüber dem Staat. Jetzt muss gehandelt werden.
Die Schuldenquote ist das Maß der Staatsverschuldung, doch eine neue Studie hinterfragt sie: Läuft die Haushaltsplanung irrsinnigen Zielen hinterher?
Der »Verschiebebahnhof« steht sinnbildlich für das Versagen der Bundesregierung und den hiesigen ökonomischen Diskurs.
In der Debatte um den nächsten EU-Haushalt fordert die Bundesregierung Kürzungen. Das wäre gefährlich, denn Zukunftsinvestitionen sind dringend nötig.
Die EU-Staaten müssen ihre Investitionen in die öffentliche Infrastruktur deutlich erhöhen. Ein neuer EU-Investitionsfonds könnte dazu beitragen.
Nimmt der Staat zu viele Schulden auf? Ob das tragfähig ist, ist eine Frage des Finanzsystems. Das entscheidende Stichwort lautet »Fundierung«.
Der schwarz-roten Koalition droht ein Milliardenloch im Haushalt. Linken-Parteivorsitzende Ines Schwerdtner für ein Ende der Schuldenbremse.
Bald könnte Japan eine neue Premierministerin haben und damit womöglich auch eine neue Finanzpolitik. Deutschland sollte daraus lernen.