Das Reformpaket wird der SPD schaden
»Kompromisse« sind kein Selbstzweck, solange die Grundrichtung falsch ist. Das sollte die SPD verstehen, bevor sie sich selbst abschafft.
Dein Browser ist veraltet und unterstützt diese Seite nur eingeschränkt — einige Inhalte werden womöglich nicht korrekt angezeigt.
Dein Browser blockiert den lokalen Speicher — Funktionen wie angemeldet bleiben und der Bezahlvorgang funktionieren womöglich nicht. Bitte überprüfe deine Datenschutzeinstellungen.
»Kompromisse« sind kein Selbstzweck, solange die Grundrichtung falsch ist. Das sollte die SPD verstehen, bevor sie sich selbst abschafft.
»Tropfen auf den heißen Stein«, »neoliberale Mottenkiste«, »Frontalangriff gegen das Grundgesetz«: Das Reformpaket der Koalition erfährt viel Kritik.
Steuererleichterungen, weniger Bürokratie, »flexiblere« Arbeitsmärkte: Für den Wirtschaftsweisen Achim Truger »Zumutungen für viele Beschäftigte« – Merz nennt es das Lösen von »Fesseln«.
Jede britische Regierung hat einen Plan – bis der Anleihemarkt sie trifft. Diese finanzielle Abhängigkeit versteht keiner der Premierminister-Kandidaten wirklich.
Während die Mieten steigen, schrumpft der Bestand an Sozialwohnungen immer weiter.
British Steel steht erneut vor dem Aus und wieder springt der britische Staat ein. Damit der Stahlsektor grün und wettbewerbsfähig wird, braucht es mehr als öffentliches Geld.
Beim Elterngeld soll gespart werden. Dabei schützt es vor allem Mütter längst nicht vor Armut: nur 65 Prozent Lohnersatz, seit 2007 nicht angepasst.
Wenn der Kapitalismus kriselt, gerät der Sozialstaat ins Visier: der gezielte Abbau einer Errungenschaft.
Nach der Reform ist vor der Reform: Die Sozialstaatskommission hat vorgelegt. Doch der eigentliche blinde Fleck bleibt.
Hohe und progressive Steuern auf Vermögen sind eine Methode, um Ungleichheit einzudämmen. Dass das nötig ist, beweist die Formel R>G.
Mitten im Koalitionsstreit um Entlastungen und Reformen wird der Bundeskanzler beim DGB ausgebuht. Der Widerstand gegen Sozialkürzungen wächst.
Durch die Abgeltungssteuer werden Menschen mit hohem Einkommen besonders privilegiert behandelt. Der Witz: Das verstehen nicht mal Reiche selbst.
Wirtschaftlich geht es auch deshalb bergab, weil die notwendigen Antworten im politischen Berlin überhaupt nicht zur Debatte stehen.
Gemeinwohl statt Profite - ein Ansatz aus den frühen 2000ern zeigt, wie sich Wirtschaft lokal demokratisieren lässt.
Mehr Steuern auf Arbeit als auf Krypto: Weil Kryptogewinne nach einem Jahr steuerfrei bleiben, entgehen dem Staat Milliarden.
Wer Ausgaben senkt, spart nicht – er nimmt Menschen etwas weg. Beim Gesundheitswesen soll gekürzt werden, bei der Rüstung fließen Hunderte Milliarden.